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Schmirn

Schmirn ist ein wunderschöner Ort im Schmirntal, einem Seitental vom Wipptal. Die hochgelegene Gemeinde bietet viele idyllische Plätze und ist im Winter bei Tourengehern sehr beliebt, da es meistens viel und lange Schnee gibt.

Wappen Karte
wiki:wappen:schmirn.svg

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Schmirn

 

Points of Interest
id symbol latitude longitude description
Schmirn
GeoJSON file GeoJSON object GeoJSON track: schmirn.
Bezirk Innsbruck-Land
Einwohner 869
Höhe 140m
Fläche 62,6 km²
Postleitzahl 6154
Vorwahl 05279
Kennziffer 7 03 49
Bürgermeister Vinzenz Eller
Verwaltungsform Gemeinde

1200 v. Chr. Ungefähr aus dieser Zeit (Spätbronzezeit) stammt eine Bronzenadel, die am Tuxer Joch gefunden wurde und diesen vorrömischen Saumpfad als gesichert erscheinen lässt. Sprachwissenschaftlern zufolge stammen auch die Ortsnamen, Ladins, Tettens, Schmirn und Talatsch aus dieser vorrömischen Zeit.

15 v. Chr. Die Römer erobern unter ihrem Feldherrn Drusus unser Gebiet. Um Christi Geburt gehört das obere Wipptal zur römischen Provinz Rätien mit der Hauptstadt Augsburg.

476 Ende der Römerherrschaft. Die Ostgoten und Langobarden übernehmen die Herrschaft über unsere Gegend. Allerdings mieden die wandernden Germanenvölker ebenso wie vor ihnen die Römer nach Möglichkeit die höheren Gebirgsregionen, sodass die Breonen im oberen Wipptal eher unter plündernden Horden als unter ihrer Herrschaft gelitten haben dürften.

788 Das Wipptal wird mit dem Herzogtum Bayern als Gau Norital Teil des Frankenreiches unter Karl dem Großen und damit Teil des deutschen Reiches.

1100 Im Wipptal werden allmählich alle Seitentäler und Höhenlagen auf Dauer besiedelt. In Höhen, wo der Roggen kaum reift, werden swaigen (Höfe mit reiner Vieh- und Milchwirtschaft) als vererbbare Lehen vergeben.

1219 Urkundliche Erwähnung von Smurne (Schmirn), wo bereits 7 Schwaighöfe stehen, dazu noch 4 in Hintertux.

1249 Urkundliche Erwähnung von Vallis smurne (=Schmirntal).

1312 Im Steuerbuch wird Wildentukkes (=Hintertux) als Teil Schmirns geführt.

1329 Erwähnung einer Kirche in Schmirn.

1349 Das Landgericht Steinach wird eingerichtet, dem auch die Riegate Am Nößlach, Niederer Riegat, Ritten, Tal Vals im Äußeren Riegat mit St. Joas, Im Inndern Riegat, Tal Schmirn im Außern Riegat, Im Inndern Riegat unterstehen.

1402 Erwähnung der St. Jobs Kapelle gelegen in Vals. Vorher war Mauern das nächstgelegenste Gotteshaus für die Valser, Schmirner, Jodoker und Stafflacher. Sogar aus Hintertux wurden die Toten nach Mauern gebracht.

1483 Nachdem sich die Gläubigen aus Schmirn und Vals über den weiten Kirchengang nach Matrei beklag hatten, wird ihnen eine regelmäßige Sonntagsmesse in St. Jodok zugesichert.

1600 Der Schmirner Christoph Knoflach dient in der Leibgarde des Großherzogs der Toskana in Florenz und der Grieser Hans Zagler bei der Gwardi in Genua.

1679 In Schmirn wird von den Säumern, die über das Tuxer Joch kommen, Zoll eingehoben.

1730 In Schmirn wird eine Holzkapelle zur kalten Herberge erbaut. Das Gnadenbild stiftet der Rößlwirt N. Nagele aus Gries. Das Wallfahrtskirchlein ist auch im Schmirner Wappen zu sehen.

1746 In Schmirn und Hintertux stehen insgesamt bereits 133 Höfe. Es werden Maßnahmen gegen die existenzgefährdenden Höfeteilungen gesetzt.

1756 Schmirn wird Kuratie und bekommt einen eigenen Seelsorger. Es wird mit dem Bau der Kirche begonnen. Es gibt die erste Schule.

1761 Die von Franz de Paula Penz erbaute Kirche in Schmirn wird eingeweiht, sodass die Schmirner nicht mehr nach St. Jodok zum Gottesdienst müssen.

1785 Verzeichnis der Schmirner Schule | Knaben: 16 | Mädchen: 14 | Lehrer: Johann Eller | Eigenes Schulhaus

1811 Aus dem aussern und inndern Riegat entsteht die Gemeinde Schmirn.

1831 Die Musikkapelle Schmirn wird gegründet: 23 Individuen bilden die Musikbande, ihr Lehrmeister und Anführer ist Franz Fuchs, gebürtig aus Gries, hier ansässiger Schullehrer und tüchtiger Musikant.

1888 Am 1. August kaufen die Schmirner in Sterzing für die Kalte Herberge eine Altarplatte aus Marmor.

1890 Der Fund einer bronzezeitlichen Gewandnadel am Tuxer Joch belegt, dass der Übergang zwischen Tuxertal und Schmirntal schon um 1000 vor Christus begangen wurde.

1925 Am 21. Juli finden am Tuxer Joch entscheidende Verhandlungen zwischen den Gemeinden Schmirn und Tux über die neuen Gemeindegrenzen statt.

1926 Am 23. März gibt die Landesregierung die Ausgemeindung der Fraktion Hintertux aus der Gemeinde Schmirn und die Eingemeindung in de Gemeinde Tux bekannt.

1937 Major Gasser lässt in sein Ferienhaus das erste Schmirner WC einbauen.

1947 Toni Jenewein kauft einen Jeep und wird somit erster PKW-Besitzer in Schmirn.

1949 Toni Jenewein kauft einen marokkanischen Dreiachser, baut ihn zu einem 25-Sitzer-Bus um und nimmt den ersten Linienverkehr zwischen St. Jodok und Toldern auf.

1951 Am 20. Jänner werden in Schmirn fünf Menschen durch Lawinen getötet und sechs Höfe zerstört. Im Gasthaus Fischerwirt wird das erste Schmirner Telefon installiert.

1952 Johann Zingerle kauft als erster Schmirner einen Motormäher.

1955 Schmirn wird an das TIWAG Netz angeschlossen. Josef Staud wird erster Schmirner Mopedbesitzer.

1972 Die neue Straße nach Schmirn wird eröffnet. Johann Zingerle kauft als erster Schmirner einen Ladewagen.

1980 Am 15. Juli erhält Schmirn ein Gemeindewappen.

1991 Einwohner: 877

1995 Es wird mit dem Bau der Kanalisation begonnen.

Das Schmirner Gemeindewappen wurde am 15. Juli 1980 verliehen. Es zeigt eine weiße Kapelle auf einem grünen Grund, über einem schwarzen Hügel. Damit wird das Wallfahrtskirchlein zur Kalten Herberge symbolisiert, das 1730 errichtet wurde.

Die Gemeinde Schmirn ist seit 2012 eine von 29 Bergsteigerdörfern in ganz Österreich.
„Bergsteigerdörfer sind vorbildhafte regionale Entwicklungskerne im nachhaltigen Alpintourismus mit einer entsprechenden Tradition. Sie garantieren für ein Tourismusangebot, welches auf Bergsteiger ausgerichtet ist, weisen eine exzellente Landschafts- und Umweltqualität auf und setzen sich für die Bewahrung der örtlichen Kultur- und Naturwerte ein.“ (Quelle: www.bergsteigerdoerfer.org)

Geschichtliches: dahoame | Heft 5: Chronik 1 | Heft 6: Chronik 2

Offizielle Webseite der Gemeinde Schmirn
www.schmirn.tirol.gv.at

Statistik Austria
www.statistik.at

Wikipedia*
www.wikipedia.at

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